AktuellesSupercharger und Laden
Google Maps zeigt jetzt die Live-Belegung der Tesla-Supercharger
Seit dem 13. November 2025 siehst du in Google Maps, wie viele Plätze an einem Tesla-Supercharger gerade frei sind. Vorher gab es diese Live-Daten nur im Auto und in der Tesla-App. Für die Planung ist das ein Zusatz — kein Ersatz für die Navigation im Fahrzeug.
Der Empfehlungslink
john580308
Bei Tesla öffnen (neuer Tab)
Link: tesla.com/de_de/referral/john580308
Empfehlungslink: Tesla wendet den Vorteil beim Bestellen an, wir erhalten ggf. Tesla-Credits. Nicht mit Tesla verbunden.
Was ist neu?
Tesla hat es über seinen Kanal @TeslaCharging auf X angekündigt: „Live availability of Superchargers now in Google Maps“. Laut electrive.net (13. November 2025) zeigt die Karte seitdem drei Dinge pro Standort:
- freie Ladeplätze im Verhältnis zur Gesamtzahl,
- die maximale Ladeleistung des Standorts — electrive nennt als Beispiele 250 kW in Brüssel und 325 kW im kalifornischen San Bruno,
- die übliche Auslastung nach Uhrzeit und Wochentag.
Plant Google Maps damit meine Route?
Nein, nicht von selbst. In der Maps-App und im Browser reichen die Daten laut electrive noch nicht für eine automatische Routenplanung mit Ladestopps. Du fügst den Supercharger selbst als Zwischenziel ein.
Anders ist es in Autos, die Google Maps über Android Automotive eingebaut haben. Dort kann die Navigation die Live-Daten laut Bericht direkt nutzen und einen Stopp danach auswählen.
Wen betrifft das in Deutschland?
Zwei Gruppen haben den größten Nutzen:
- Fahrer anderer Marken, die an Superchargern laden, die für alle geöffnet sind. Sie sehen die Belegung jetzt ohne Tesla-App.
- Menschen vor dem Kauf. Wer prüfen will, wie voll die Supercharger auf den eigenen Strecken sind, kann sich die Stoßzeiten vorab ansehen — ohne Konto und ohne Auto.
Für Tesla-Besitzer ändert sich weniger. Die Belegung kanntest du schon aus dem Auto.
Wie nutze ich das sinnvoll?
Ein Ablauf, der für eine längere Fahrt taugt:
- Am Vorabend in Google Maps die Auslastungskurve deiner geplanten Stopps ansehen. Liegt deine Ankunft in einer Spitze, ist ein Ausweichstandort sinnvoll.
- Unterwegs zählt das Bild im Auto. Die Fahrzeugnavigation plant mit Ladestand und Ankunftszeit — das kann die Karte im Handy nicht.
- Weichen die beiden Anzeigen voneinander ab, verlass dich auf die neuere Angabe und plan einen Puffer ein.
Mehr zur ersten großen Fahrt steht in Langstrecke: die erste Reise.
Was bleibt gleich?
Die Navigation im Auto und die Tesla-App bleiben die Werkzeuge, mit denen du tatsächlich lädst und zahlst. An den Preisen ändert die Kartenansicht nichts. Und wer Freikilometer aus dem Empfehlungsprogramm hat, löst sie weiter über Teslas eigenes Konto ein — nicht über Google. Wo du sie siehst, erklärt die Besitzer-Route.