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Supercharger mit Ladekarte bezahlen – und warum Freikilometer dann nicht greifen
Seit dem 18. November 2025 kannst du in Europa in der Tesla-App eine Ladekarte als Zahlungsmittel für den Supercharger hinterlegen. Praktisch für Dienstwagen. Der Haken für alle mit Freikilometern: Laut electrive.net lassen sich freie Supercharger-Kilometer von Tesla nicht nutzen, wenn über die Ladekarte bezahlt wird.
Der Empfehlungslink
john580308
Bei Tesla öffnen (neuer Tab)
Link: tesla.com/de_de/referral/john580308
Empfehlungslink: Tesla wendet den Vorteil beim Bestellen an, wir erhalten ggf. Tesla-Credits. Nicht mit Tesla verbunden.
Was sich geändert hat
Laut electrive.net (18. November 2025) gilt:
- Zum Start sind 34 Ladekarten hinterlegbar, 40 weitere sollen laut electrive in den folgenden Wochen dazukommen.
- Genannt werden unter anderem Chargemap, die Travelcard von Fleetcor, Avia Volt Suisse, der Hannoveraner Tarif „enercity EasyGo“ sowie Polestar Charge und Cadillac Charge. Zusätzlich erwähnt electrive die unter Dienstwagenfahrern verbreiteten Angebote von DKV Mobility und UTA eCharge.
- Die Karte steckst du nicht an die Säule. Du hinterlegst sie in der Tesla-App; abgerechnet wird dann über die Karte statt über die Kreditkarte.
- Ein Tesla startet weiter beim Einstecken. Andere Marken starten wie bisher über die App.
Neu ist das Prinzip nicht ganz: Einige Flottenkarten, etwa von DKV Mobility und die Fleetcor-Travelcard, ließen sich laut electrive schon seit Ende 2023 hinterlegen.
Der Punkt, der Käufer und Besitzer betrifft
electrive schreibt wörtlich: „Freie Supercharger-Kilometer von Tesla können nicht bei der Zahlung über eine Ladekarte genutzt werden.“ Nach diesem Wortlaut gehören dazu auch die Kilometer aus dem Empfehlungsprogramm. Wer heute über einen Empfehlungslink ein Model Y oder Model 3 bestellt, bekommt laut Teslas Empfehlungsseite 1.000 km kostenloses Supercharging (Stand: ).
Was heißt das praktisch?
- Du hast Freikilometer und eine Dienst-Ladekarte: Solange die Ladekarte das Zahlungsmittel ist, laufen die Freikilometer laut Bericht nicht mit. Du zahlst über die Karte, obwohl du kostenlos laden könntest.
- Freikilometer verfallen: Gutschriften aus dem Programm laufen 12 Monate nach Erteilung ab (Stand: ). Wer dauerhaft über die Ladekarte zahlt, riskiert, dass sie ungenutzt verfallen. Wie der Verfall funktioniert: Credits & Steuern.
- Euro-Gutschriften: Über Tesla-Gutschriften in Euro sagt der Bericht nichts. Ob sie sich mit einer Ladekarte verrechnen lassen, wissen wir nicht. Bei Zahlung mit Gutschriften muss ein offener Supercharger-Betrag laut Teslas Hilfeseite ganz mit Gutschriften beglichen werden.
Was du jetzt tun kannst
- Vor dem Hinterlegen in der App prüfen, ob deine Karte auf der unterstützten Liste steht.
- Freikilometer zuerst aufbrauchen, dann auf die Ladekarte umstellen — oder die Karte nur für Dienstfahrten auswählen, falls die App das zulässt.
- Nach dem ersten Ladevorgang die Abrechnung ansehen: welcher Tarif galt, wer hat abgerechnet? Laut electrive war offen, ob der Tesla-Tarif, der Tarif für andere Marken oder der Roaming-Tarif des Kartenanbieters gilt.
Wo du Freikilometer und Gutschriften siehst und wie du sie einsetzt: Einlösen und Schritt für Schritt im Beitrag Tesla Credits einlösen.
Was gleich bleibt
Die Kreditkarte funktioniert weiter wie bisher. Am Empfehlungsprogramm selbst ändert die Neuerung nichts: Der Käufervorteil hängt weiter am Link vor der Bestellung (Käufer-Route). Die Ladekarte ist nur ein weiterer Zahlungsweg — mit der einen Einschränkung oben.
Häufige Fragen
Verliere ich meine Freikilometer, wenn ich eine Ladekarte hinterlege?
Nach dem Bericht nicht: Sie werden nur nicht genutzt, solange über die Ladekarte bezahlt wird. Sie verfallen aber nach Teslas Regeln, wenn du sie nicht rechtzeitig verbrauchst.