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Empfehlungsgutschriften dokumentieren: was du für die Steuererklärung aufheben solltest

Ob Gutschriften aus Teslas Empfehlungsprogramm steuerlich zählen, ist offen. Sicher ist nur: Wer es später klären will, braucht saubere Notizen — und die App zeigt manche Angaben nicht dauerhaft. Hier ist eine Routine, mit der du jede Gutschrift so festhältst, dass deine Steuerberatung damit arbeiten kann.

Der Empfehlungslink

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Empfehlungslink: Tesla wendet den Vorteil beim Bestellen an, wir erhalten ggf. Tesla-Credits. Nicht mit Tesla verbunden.

Von der Redaktion Tesla-Empfehlungsprogramm.de · veröffentlicht · Fakten geprüft am

Die Normen — und welche Angaben sie verlangen würden

Dass die Frage offen ist und welche zwei Vorschriften diskutiert werden, steht auf Credits & Steuern. Hier interessiert eine andere Seite derselben Paragrafen: Welche Merkmale prüfen sie? Genau die schreibst du auf.

Was die Vorschriften abfragen und was du dafür notierst
VorschriftMerkmal im GesetzestextDeine Notiz dazu
§ 22 Nr. 3 EStGEinkünfte „im Kalenderjahr“; nicht steuerpflichtig, wenn sie „weniger als 256 Euro“ betragen haben — bezogen auf „solche Einkünfte“ insgesamtAlle Gutschriften eines Jahres in einer Liste; dazu, ob du im selben Jahr andere gelegentliche Einnahmen dieser Art hattest
§ 3 Nr. 38 EStG„Sachprämien“ für die „persönliche Inanspruchnahme von Dienstleistungen“, in einem „jedermann zugänglichen planmäßigen Verfahren“, bis 1.080 Euro im KalenderjahrArt der Gutschrift (Supercharger oder Tesla-Gutschrift) und wofür du sie eingelöst hast
§ 11 Abs. 1 EStGEinnahmen gehören in das Kalenderjahr, in dem sie „zugeflossen“ sindErteilungsdatum und Einlösedatum getrennt — welches Datum zählt, ist Teil der offenen Frage

Alle drei Texte haben wir am 6. Oktober 2026 auf gesetze-im-internet.de gelesen. Auffällig: Jede Vorschrift rechnet in Kalenderjahren. Deine Notizen sollten das auch tun.

Welche Angaben du festhältst

Pro Gutschrift reichen sieben Felder. Sie decken alles ab, was die Tabelle oben abfragt:

  1. Erteilungsdatum. Vorher steht die Gutschrift als „ausstehend“ in der App; erteilt wird sie mit der Auslieferung an deinen Freund. Bestellt jemand im Dezember und bekommt sein Auto im Januar, landet die Gutschrift im neuen Jahr.
  2. Art: Supercharger-Gutschrift oder Tesla-Gutschrift. Welche Art du bekommst, hängt laut Tesla vom Fahrzeug ab, das über deinen Link gekauft wurde.
  3. Angabe laut App: genau das, was Tesla anzeigt — Kilometer oder Euro. Rechne nichts um. Einen Euro-Wert für Kilometer legt Tesla nicht fest, und wir erfinden keinen.
  4. Verfallsdatum: 12 Monate nach Erteilung; bei Supercharger-Gutschriften kann es sich verlängern.
  5. Anlass: eine laufende Nummer der Empfehlung. Den Namen deines Freundes brauchst du nicht — Initialen genügen.
  6. Einlösung: Datum und Zweck (Laden, Service, Upgrade, Shop).
  7. Verfallen ungenutzt: ja oder nein. Eine Gutschrift, die verfällt, hast du nie genutzt — auch das gehört ins Bild.

Wo du die Angaben in der App findest

Laut Teslas Hilfeseite Stand der Anleitung: :

  1. Station 1: Tesla-Gutschriften

    Menü oben rechts → dein Name → „Portemonnaie“ → Karte „Tesla-Gutschriften“, mit Verfallsdatum.

  2. Station 2: Supercharger-Gutschriften

    Menü → „Aufladen“. Wichtig: Abgelaufene Supercharger-Gutschriften zeigt die App dort nicht mehr an.

  3. Station 3: Deine Empfehlungen

    Menü → „Empfehlen und verdienen“. Dort teilst du auch deinen Link über „Jetzt empfehlen“.

Weil Abgelaufenes verschwindet, ist die App kein Archiv. Mach ein Bildschirmfoto, sobald eine Gutschrift erteilt ist, und ein zweites nach jeder Einlösung. Hebe außerdem Teslas E-Mails auf — die Erinnerung 30 Tage vor dem Verfall ist ein datierter Beleg für Art und Ablauf.

Eine Jahrestabelle als Vorlage

Tesla erlaubt höchstens 10 Empfehlungen pro Kalenderjahr. Deshalb hat die Vorlage genau 10 Zeilen — mehr Empfehlungsgutschriften kann ein Jahr nicht bringen. Übertrag sie in eine Tabellenkalkulation oder druck sie aus, eine Seite pro Jahr:

Vorlage: Empfehlungsgutschriften im Kalenderjahr ____ (leer)
Nr.Erteilt amArtAngabe laut AppVerfällt amEingelöst am / wofürNotiz
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10

Unter die Tabelle gehören zwei Zeilen: die Anzahl der erteilten Gutschriften im Jahr und ein Hinweis, wo die Bildschirmfotos liegen. Eine Summe in Euro trägst du nur ein, wenn Tesla selbst Euro anzeigt.

Drei Zeitpunkte für deine Notizen Drei Tafeln. Bei Erteilung: Datum, Art, Angabe laut App, Bildschirmfoto. Bei Einlösung: Datum, Zweck, Bildschirmfoto. Zum Jahresende: Zeilen zählen, Verfallenes markieren, Ordner schließen. Bei Erteilung Datum notieren Art notieren Angabe laut App Bildschirmfoto Bei Einlösung Datum notieren Zweck notieren Bildschirmfoto Rechnung ablegen Zum Jahresende Zeilen zählen Verfallenes markieren Andere Einnahmen? Ordner schließen
Die Routine in drei Momenten. Die nummerierte Liste oben nennt jedes Feld.

Drei Lücken, die später Arbeit machen

Wann du fachlichen Rat brauchst

Für die meisten Besitzer bleibt es bei einer oder zwei Gutschriften im Jahr. Spätestens in diesen Fällen lohnt das Gespräch mit einer Steuerberaterin, einem Steuerberater oder deinem Finanzamt:

Bring die Jahrestabelle, die Bildschirmfotos und die Fassung der Bedingungen mit, die damals galt. Tesla selbst schreibt dazu nur, der Kunde sei „für alle Steuern und Gebühren“ verantwortlich. Was die Gutschriften im Alltag bringen, zeigt Credits einlösen; wer seinen Tesla abgibt, findet die Reihenfolge in Auto verkaufen mit offenen Gutschriften.

Häufige Fragen

Gehört eine „ausstehende“ Gutschrift schon in die Tabelle?

Trag sie mit Bleistift ein, aber ohne Erteilungsdatum. Erst mit der Auslieferung an deinen Freund wird sie erteilt — und kann damit in ein anderes Kalenderjahr fallen als die Bestellung.

Und die Kilometer, die ich selbst beim Kauf über einen Link bekommen habe?

Das ist ein Käufervorteil, keine Empfehlungsgutschrift. Notier ihn getrennt unter der Tabelle, mit Datum und Angabe laut App. Ob er steuerlich anders zu sehen ist, gehört ebenfalls in das Gespräch mit deiner Beratung.

Quellen