Käufer-Route
Was du beim Konfigurieren weglassen kannst – und was nur ab Werk geht
Sparen beim Konfigurieren heißt nicht, möglichst wenig anzuklicken. Es heißt, jede Option einer von drei Kategorien zuzuordnen: nur ab Werk, später per Software-Upgrade oder Zubehör, das jederzeit geht. Nur die erste Kategorie verdient wirklich Bedenkzeit.
Der Empfehlungslink
john580308
Bei Tesla öffnen (neuer Tab)
Link: tesla.com/de_de/referral/john580308
Empfehlungslink: Tesla wendet den Vorteil beim Bestellen an, wir erhalten ggf. Tesla-Credits. Nicht mit Tesla verbunden.
Die drei Kategorien
Jede Zeile im Konfigurator lässt sich mit einer einzigen Frage einordnen: Kann ich das ändern, nachdem das Auto bei mir steht — und wenn ja, wie?
Wichtig: Die Beispiele auf den Schildern sind Typen, keine Zusage. Ob eine bestimmte Option für dein Modell nachträglich zu haben ist, verrät nur Tesla — und zwar an zwei Stellen, die wir unten zeigen.
Nur ab Werk: hier lohnt die Bedenkzeit
In diese Spalte gehört alles, was Teil von Karosserie, Antrieb oder Batterie ist oder beim Bau fest eingesetzt wird. Typische Kandidaten:
- Modell, Antrieb, Reichweitenvariante. Ein Umbau ist im Konfigurator nicht vorgesehen. Wer hier spart und später mehr will, verkauft das Auto.
- Lackfarbe. Nachträglich bleibt nur Folieren oder Umlackieren beim Lackierer — beides kein Werkslack.
- Innenraumfarbe und Sitzbezüge. Was im Alltag hell oder dunkel besser funktioniert, steht in unserem Beitrag zu Farbe und Innenraum.
- Fest verbaute Hardware. Ob etwa eine Anhängerkupplung später nachgerüstet werden kann, hängt vom Modell ab. Die Abwägung steht im Beitrag Anhängerkupplung ab Werk oder nachrüsten.
Der Prüfstein: Taucht eine Option im Upgrade-Bereich der App für ein bereits ausgeliefertes Auto nicht auf, behandle sie als „nur ab Werk“ — bis Tesla dir schriftlich etwas anderes sagt.
Später per Software-Upgrade
Ein Teil der Ausstattung steckt als Hardware schon im Auto und wird per Software freigeschaltet. Tesla verkauft solche Funktionen nach der Auslieferung in der App. Für diese Spalte gilt: Du verlierst nichts, wenn du sie bei der Bestellung weglässt — vorausgesetzt, das Upgrade wird für dein Modell auch später angeboten.
Zwei Dinge solltest du vorher klären:
- Einmalkauf oder Abo? Manche Funktionen laufen monatlich. Das ändert die Rechnung, und es ändert, ob du sie mit Gutschriften bezahlen kannst (siehe unten).
- Hängt der Kauf am Auto oder am Konto? Wichtig, falls du das Auto später verkaufst. Die Antwort steht in den Bedingungen des jeweiligen Upgrades, nicht im Konfigurator.
Die Fahrassistenz-Pakete sind der bekannteste Fall dieser Spalte. Was du bei der Bestellung dort wählen kannst und was in Deutschland überhaupt freigegeben ist, erklärt Autopilot-Pakete bei der Bestellung.
Zubehör: jederzeit, auch von Drittanbietern
Fußmatten, Schutzfolien, Kofferraumwannen, Dachträger, Handyhalter, ein zweiter Rädersatz: Das alles kannst du nach der Übergabe kaufen — im Tesla Shop oder im Handel. Hier ist Weglassen fast immer richtig. Du siehst erst im Alltag, was dir fehlt.
Zwei Grenzen gibt es trotzdem:
- Räder und Reifen von Drittanbietern brauchen in Deutschland eine passende Zulassungsgrundlage für dein Fahrzeug, etwa eine ABE oder ein Teilegutachten, sonst ist eine Eintragung nötig. Frag den Händler danach, bevor du kaufst. Mehr dazu in Felgen bei der Konfiguration.
- Alles, was du anschraubst oder anschließt, kann Fragen zur Gewährleistung aufwerfen, wenn genau dort später ein Schaden auftritt. Bei rein aufgelegtem Zubehör wie Matten ist das kein Thema.
So prüfst du es: drei Quellen
| Quelle | Was sie dir sagt | Wann du sie nutzt |
|---|---|---|
| Konfigurator (Infotexte) | Was ab Werk enthalten ist und was die Option genau umfasst | Vor der Bestellung, Zeile für Zeile |
| Upgrade-Bereich in der App | Welche Funktionen für ein bereits ausgeliefertes Auto angeboten werden | Bei einem Bekannten mit Tesla mitschauen — oder nach der Übergabe |
| Tesla Shop | Welches Zubehör es für dein Modell gibt | Jederzeit, auch vor der Bestellung |
Der Trick in Zeile zwei: Du brauchst den Upgrade-Bereich, bevor du selbst einen Tesla hast. Frag jemanden mit demselben Modell, ob er dir die Liste in seiner App zeigt. Was dort angeboten wird, kannst du bei der Bestellung beruhigt weglassen. Die Bezeichnung des Bereichs kann sich mit Software-Updates ändern — such nach „Upgrades“.
Vor jedem Häkchen: drei Fragen
- Gibt es diese Option später im Upgrade-Bereich oder im Shop? Wenn ja: weglassen ist risikolos.
- Würde mich das Fehlen im ersten Jahr täglich stören? Wenn nein: weglassen.
- Ändert die Option etwas, das man nur beim Bau festlegen kann? Wenn ja: jetzt entscheiden, nicht später hoffen.
Gutschriften für Upgrades nutzen
Einen Grund, Software-Upgrades aufzuschieben, gibt es zusätzlich: Mit Tesla-Gutschriften lassen sich laut Teslas Bedingungen Upgrades bezahlen, ebenso Supercharging, Service-Rechnungen aus der App und Einkäufe im Tesla Shop Regeln laut Tesla, Stand: . Nicht bezahlen lassen sich Abonnements. Gutschriften sind außerdem nicht übertragbar, nicht in bar auszahlbar und nur vom Hauptkontoinhaber einlösbar; Euro-Gutschriften gelten fürs Laden nur dort, wo in Euro abgerechnet wird.
Woher solche Gutschriften kommen können, ist das Thema dieser Website: Wer einen Tesla über einen Empfehlungslink bestellt, bekommt als Käufer den Vorteil, den die Empfehlungsseite zum Zeitpunkt der Bestellung nennt, und kann ab der Auslieferung selbst empfehlen. Ob das gerade Supercharger- oder Tesla-Gutschriften sind, hängt vom gekauften Fahrzeug ab. Die Details zum Einlösen stehen in Tesla Credits einlösen.
Häufige Fragen
Wird ein Upgrade nach der Auslieferung teurer als bei der Bestellung?
Das kann sein, muss aber nicht. Tesla legt beide Preise getrennt fest und ändert sie. Vergleichen kannst du nur am selben Tag: Konfigurator-Aufpreis gegen den Preis im Upgrade-Bereich der App.
Kann ich eine Option nach der Bestellung noch abwählen?
Solange das Auto nicht gebaut ist, lassen sich manche Angaben in der Bestellung noch ändern. Was genau und bis wann, regelt Tesla im Bestellprozess — schau in dein Tesla-Konto oder frag nach. Achtung: Ändert sich die Bestellung, prüf danach, ob deine Empfehlung noch vermerkt ist.