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Bundesnetzagentur zählt 203.951 öffentliche Ladepunkte in Deutschland (Stand 1. Mai 2026)
Zum 1. Mai 2026 waren in Deutschland 203.951 öffentlich zugängliche Ladepunkte bei der Bundesnetzagentur gemeldet — 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Tesla Germany liegt mit 3.878 Ladepunkten auf Platz drei der Betreiber, weit hinter EnBW. Für deinen Alltag ändert die Zahl nichts sofort, sie zeigt aber, wie dicht das Netz inzwischen ist.
Der Empfehlungslink
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Die Zahlen vom 1. Mai im Überblick
Die Bundesnetzagentur führt das Ladesäulenregister. Betreiber müssen dort jeden öffentlich zugänglichen Ladepunkt melden. Aus diesen Meldungen stammt die Zählung, über die ecomento.de am 11. Juni 2026 berichtet hat:
| Kennzahl | Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Ladepunkte gesamt | 203.951 | +29.531 bzw. +17 % gegenüber dem 1. Mai 2025 |
| Normalladepunkte (AC) | 151.452 | rund drei von vier Punkten |
| Schnellladepunkte | 52.499 | rund jeder vierte Punkt |
| Punkte über 299 kW | 18.209 | +40 % zum Vorjahr — die am stärksten wachsende Klasse |
| Ladeleistung gesamt | rund 8,75 GW | Mai 2025: 6,82 GW |
| Zuwachs im April 2026 | 1.833 | zwischen 1. April und 1. Mai |
Die Anteile in der rechten Spalte haben wir aus den gemeldeten Werten selbst gerechnet; sie sind gerundet.
Wer die meisten Ladepunkte betreibt
Laut ecomento.de führt EnBW mobility+ mit 11.995 Ladepunkten. Dahinter folgen E.ON Drive mit 4.772 und Tesla Germany mit 3.878. EnBW meldet damit gut dreimal so viele Punkte wie Tesla. Teslas Netz ist also nicht das größte in Deutschland — es ist eines von mehreren, und gemessen an der Zahl der Punkte ein deutlich kleineres als das des Marktführers.
Wichtig beim Lesen: Die Statistik zählt Ladepunkte, nicht Standorte und nicht Ladeleistung. Ein Betreiber mit vielen langsamen AC-Punkten in Innenstädten kann vorn liegen, obwohl ein anderer mehr Schnellladeleistung an Autobahnen bietet. Die Rangliste sagt deshalb wenig darüber, wie gut du auf einer bestimmten Strecke vorankommst.
Was die Zählung für dich bedeutet
Unmittelbar zu tun gibt es nichts. Die Zahl ist Kontext, keine Regeländerung. Drei Dinge kannst du trotzdem mitnehmen:
- Ohne Wallbox wird es leichter. Mehr Normalladepunkte bedeuten mehr Chancen auf einen Platz in deiner Nähe. Wie du den Alltag ohne eigene Ladestation organisierst, steht in unserem Beitrag Laden ohne Wallbox.
- Schnelllader wachsen am schnellsten. Das Plus von 40 Prozent bei Punkten über 299 kW betrifft genau die Klasse, die auf Langstrecken zählt.
- Selbst nachsehen: Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die gemeldeten Punkte auf ihrer Ladesäulenkarte. Dort siehst du, was in deiner Region gemeldet ist.
Was sich nicht ändert
An den Regeln des Empfehlungsprogramms ändert die Zählung nichts. Freikilometer aus dem Programm gelten an Teslas Superchargern, nicht an den Säulen anderer Betreiber — wie du sie im Alltag einsetzt, erklärt die Besitzer-Route.
Wie sich die Werte bis zum 1. August entwickelt haben — und wie stark Tesla in diesen drei Monaten zugelegt hat —, steht in unserer Folgemeldung 212.064 Ladepunkte im August.