Besitzer-Route
Software-Updates beim Tesla: wann sie kommen, wie du sie installierst und was du vorher tust
Ein Software-Update kommt per Funk, du musst nirgends hinfahren. Es läuft in zwei Phasen: Herunterladen, am besten über WLAN, und Installieren, während das Auto parkt. Wer beides plant, merkt davon wenig — wer es nicht plant, steht womöglich vor einem Auto, das gerade nicht fahren darf.
Der Empfehlungslink
john580308
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Empfehlungslink: Tesla wendet den Vorteil beim Bestellen an, wir erhalten ggf. Tesla-Credits. Nicht mit Tesla verbunden.
Die Update-Route im Überblick
Wie ein Update ankommt
Tesla verteilt Updates schrittweise. Nicht jedes Auto bekommt dieselbe Version am selben Tag, und laut Tesla werden Updates nicht auf Anfrage an einzelne Fahrzeuge geschickt. Ist eines für dein Auto bereit, erscheint ein Hinweis auf dem Touchscreen und in der Tesla-App. Selbst nachsehen kannst du im Fahrzeug unter „Software“: Dort steht entweder, dass die Software aktuell ist, oder dass ein Update verfügbar ist. Ein gelbes Download-Symbol oben am Bildschirm heißt laut Tesla: Update da, aber kein WLAN.
WLAN zu Hause einrichten
Den Download erledigt das Auto über WLAN. Tesla empfiehlt, die Verbindung dauerhaft eingeschaltet zu lassen, damit Updates schnell und zuverlässig ankommen, und nennt eine stabile, starke Verbindung als Voraussetzung. Steht dein Auto weit vom Router entfernt, hilft ein Repeater in Richtung Stellplatz oder ein Parkplatz näher am Haus.
Ohne heimisches WLAN — etwa als Laternenparker — bleiben dir zwei Wege: ein WLAN, in dessen Reichweite das Auto regelmäßig steht, zum Beispiel beim Arbeitgeber, oder ein mobiler Hotspot. Wie du das Auto mit einem Netz verbindest, steht Schritt für Schritt in der Betriebsanleitung. Während des Downloads darfst du fahren; verliert das Auto dabei die WLAN-Verbindung, kann der Download unterbrochen werden.
Installation planen
Ist das Update heruntergeladen, kannst du es sofort starten oder einen Zeitpunkt wählen. Über das Uhrensymbol öffnest du laut Tesla ein Planungsfenster; einen geplanten Termin kannst du bis zum Start jederzeit ändern. Auch über die App lässt sich ein Update anstoßen.
Eine feste Dauer nennt Tesla nicht für jedes Update, und große Versionen brauchen länger als kleine. Plane die Installation deshalb in eine Zeit, in der du das Auto sicher nicht brauchst — am einfachsten über Nacht.
Während der Installation: was nicht geht
- Fahren: Aus Sicherheitsgründen nicht möglich, das Auto muss geparkt sein.
- Laden: Hängt das Auto am Ladekabel, unterbricht es das Laden und setzt es nach der Installation automatisch fort.
- Abbrechen: Ein gestartetes Update lässt sich nicht mehr abbrechen.
- Zurück: Eine frühere Softwareversion lässt sich laut Tesla nicht wiederherstellen.
Daraus folgt die Vorher-Checkliste:
- Für die nächsten Stunden keine Fahrt geplant — auch nicht von anderen Fahrern, die das Auto nutzen.
- Genug Reichweite für die erste Fahrt danach, falls das Laden länger pausiert als gedacht.
- Das Auto steht an einem Ort, an dem es stehen bleiben darf.
- Du weißt, wo der Hinweis „Software-Update abgeschlossen“ erscheint: in der App.
Hängt ein Update oder reagiert der Bildschirm danach nicht richtig, nennt Tesla als ersten Schritt einen Neustart des Touchscreens und danach einen Servicetermin. Wann der nächste reguläre Termin ansteht, steht in Wartung: was wann fällig ist.
Warum Anleitungen nach Updates veralten
Updates bringen nicht nur neue Funktionen, sie ordnen manchmal auch Menüs neu oder benennen Einstellungen um. Das betrifft jede Anleitung im Netz, auch unsere: Wo wir einen Weg durch die Menüs beschreiben, stammt er aus Teslas eigenen Texten mit Datum. Findest du eine Bezeichnung nicht mehr, such im Fahrzeug nach dem Begriff oder öffne die Betriebsanleitung auf dem Touchscreen — sie ist auf deine Softwareversion zugeschnitten. Gerade nach einem großen Update lohnt es sich, einmal durch die Einstellungen zu gehen, die du sonst nie öffnest.
Versionshinweise lesen
Nach dem Update lohnt ein Blick in die Versionshinweise, im Fahrzeug unter „Software“. Dort steht, was neu oder anders ist — manchmal auch, dass sich eine Einstellung verschoben hat. Kleine Updates bringen laut Tesla nicht immer sichtbare Änderungen; dass du nichts Neues siehst, heißt also nicht, dass etwas schiefging. Die aktuelle Versionsnummer zeigt dir auch die App, unter der Fahrzeug-Identifizierungsnummer.
Update-Einstellung: Standard oder Erweitert
In den Software-Einstellungen wählst du zwischen „Standard“ und „Erweitert“. Mit „Erweitert“ bekommst du Updates laut Tesla, sobald sie für deine Fahrzeugkonfiguration und Region verfügbar werden. „Standard“ ist die zurückhaltendere Wahl — du bekommst Updates, aber nicht unbedingt unter den Ersten.
| Wenn du … | dann eher | weil |
|---|---|---|
| das Auto täglich und ohne Ausweichmöglichkeit brauchst | Standard | Du lässt anderen den Vortritt bei frischen Versionen. |
| neue Funktionen früh ausprobieren willst | Erweitert | Du bekommst Updates, sobald sie für dein Auto freigegeben sind. |
| kein WLAN am Stellplatz hast | egal | Der Engpass ist der Download, nicht die Einstellung. |
Die Wahl ändert nichts daran, welche Funktionen dein Auto grundsätzlich bekommen kann. Wie du App und Auto am ersten Tag einrichtest, damit Hinweise überhaupt bei dir ankommen, steht in App und Auto am ersten Tag.
Häufige Fragen
Andere haben das Update schon, ich nicht. Stimmt etwas nicht?
Wahrscheinlich nicht. Tesla verteilt Updates schrittweise und nicht auf Anfrage. Prüf, ob dein Auto im WLAN ist und ob die Update-Einstellung auf „Standard“ oder „Erweitert“ steht.
Das Update ist hängen geblieben. Was tue ich?
Tesla nennt zuerst: prüfen, ob das Auto noch mit dem WLAN verbunden ist. Kommt das Update trotzdem nicht voran oder reagiert der Touchscreen danach nicht mehr richtig, folgt ein Neustart des Touchscreens; die Anleitung dafür steht in der Betriebsanleitung. Hilft das nicht, buchst du einen Servicetermin in der App.